Wohnraum schaffen
Hochhäuser sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Werkzeug: Mehr Wohnungen pro Quadratmeter Grund, weniger Versiegelung in der Fläche.
München wächst. Fläche ist endlich, Grünflächen sind schützenswert — und Pendelverkehr lähmt die Region. Wir setzen uns für eine sachliche Debatte über Verdichtung und Hochhäuser als Teil der Antwort auf die Wohnungsnot ein.
Eine überparteiliche Debatte mit Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
In Deutschland fehlen laut dem „Sozialen Wohn-Monitor 2026" des Pestel-Instituts rund 1,4 Millionen Wohnungen, davon über 910.000 Sozialwohnungen. Allein in München sind es rund 16.900 Einheiten; Bayern fehlen 233.000. Die Ausweisung neuer Baugebiete stößt zunehmend auf Widerstand — und das aus guten Gründen. Wer Grünflächen erhalten und trotzdem Wohnraum schaffen will, muss die Verdichtung nach oben denken.
Hochhäuser sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Werkzeug: Mehr Wohnungen pro Quadratmeter Grund, weniger Versiegelung in der Fläche.
Wer in die Höhe baut, muss nicht in die Breite bauen. Das entlastet die Landschaft und den Flächennutzungsdruck im Umland.
Wir bringen Stadtplanung, Politik, Immobilienwirtschaft und Anwohner an einen Tisch — faktenbasiert, aber streitbar.
Fehlende Wohnungen in Deutschland — Pestel-Institut, Sozialer Wohn-Monitor 2026.
Fehlende Wohnungen in München nach der aktuellen Pestel-Analyse.
Neubauwohnungen, die München laut Pestel jährlich braucht.
Ab dieser Höhe gilt in München die Hochhausdefinition.
Die Initiative hochhinaus.bayern lebt vom Austausch. Ob Sie aus Politik, Immobilienwirtschaft, Architektur oder Zivilgesellschaft kommen — wir freuen uns auf Ihren Beitrag.